
Good Bye, Lenin!
Die DDR lebt weiter – zumindest auf 79 Quadratmetern
Ost-Berlin im Herbst 1989: Christiane Kerner (Katrin Sass), eine überzeugte Bürgerin der DDR, fällt kurz vor dem Fall der Berliner Mauer nach einem Herzinfarkt ins Koma. Als sie acht Monate später überraschend erwacht, hat sich die Welt um sie herum komplett verändert: Der Kapitalismus hat Einzug gehalten, Coca-Cola-Werbung hängt an den Häuserwänden und die D-Mark ist da. Da jeder Aufregungsschock für Christianes schwaches Herz tödlich sein könnte, beschließt ihr Sohn Alex (Daniel Brühl), die Wende vor ihr zu verheimlichen. Auf genau 79 Quadratmetern Plattenbauwohnung lässt er die DDR wieder auferstehen – inklusive Spreewaldgurken, alten Tagesschau-Videos und gefälschten Nachrichten. Eine liebevolle Lüge, die schnell immer absurdere Ausmaße annimmt.
Was den Film zum Meisterwerk macht:
Feinfühliger Humor: Eine geniale Mischung aus Ostalgie, charmanter Satire und tiefgründigen Momenten.
Starke Darsteller: Daniel Brühl schaffte mit seiner berührenden Performance als aufopferungsvoller Sohn den internationalen Durchbruch.
Unvergessliche Musik: Der melancholisch-schöne Soundtrack von Yann Tiersen (Die fabelhafte Welt der Amélie) verleiht dem Film seine ganz besondere Atmosphäre.
"Ein Land, das es in Wirklichkeit nie gegeben hat. Ein Land, das ich mir in meiner Erinnerung immer mit meiner Mutter verbinden werde."
Eine herzerwärmende und geistreiche Komödie über den Wandel der Zeiten und wie weit man geht, um die Menschen zu schützen, die man liebt.
Offizieller Filmtrailer von Warner Bros. auf YouTube

Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding
Ruhrpott-Kult auf der Leinwand: Der beste Heimatfilm, den die Region je gesehen hat!
Es gibt Kultfilme, und es gibt Unikate: Mit „Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“ bringen wir echtes Pott-Kino auf die große Leinwand unserer Kino AG! Peter Thorwarths Komödie aus dem Jahr 1999 ist nicht nur eine Hommage an das Ruhrgebiet, sondern längst legendäres Kulturgut mit zeitlosen Zitaten und unvergesslichen Charakteren.
Worum geht’s?
Keek hat ein Problem: Eigentlich sollte sein Kumpel Kalle Grabowski nach einem bewaffneten Raubüberfall noch Jahre im Gefängnis sitzen. Doch Kalle bricht aus – und will sofort seinen Anteil der Beute sehen. Blöd nur, dass Keek das meiste Geld bereits beim Pferderennen verzockt hat.
Um blitzschnell an Bargeld zu kommen, verstrickt sich Keek gemeinsam mit seinem Kumpel Schlucke in eine Kette aus immer irrwitzigeren Gelegenheitsverbrechen, Erpressungen und schiefgelaufenen Einbrüchen. Als dann auch noch der cholerische Spediteur Kampmann ins Spiel kommt, gerät die Situation endgültig außer Kontrolle.
Warum ihr den Film sehen müsst
Unverfälschter Ruhrpott-Charme: Gedreht in Unna und Dortmund fängt der Film das Lebensgefühl der Region um die Jahrtausendwende perfekt ein.
Kult-Besetzung: Oliver Korittke, Ralf Richter, Martin Semmelrogge, Diether Krebs und Alexandra Neldel liefern schauspielerische Höchstleistungen ab.
Legendäre Dialoge: Zitate wie „Ich brauche kein Alkohol, um Scheiße zu bauen“ oder „Das ist mein Laden!“ sind längst fest im Sprachgebrauch verankert.
Egal ob ihr den Film bereits auswendig mitsprechen könnt oder zum ersten Mal in Keeks turbulente Welt eintaucht: Bang Boom Bang garantiert beste Unterhaltung, echte Nostalgie und jede Menge Lacher.
Alle Infos auf einen Blick:
Genre: Komödie / Krimi (Deutschland, 1999)
Regie: Peter Thorwarth
Laufzeit: ca. 110 Minuten
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Das Wunder von Bern
Ganz Deutschland feiert sein Comeback – und eine Familie findet wieder zusammen
Mit Sönke Wortmanns Meisterwerk „Das Wunder von Bern“ bringen wir ein ergreifendes Stück deutscher Film- und Zeitgeschichte auf die große Leinwand. Der Film verbindet das historische Fußball-Sommermärchen von 1954 mit einem emotionalen Familiendrama mitten aus dem Ruhrgebiet.
Worum geht’s?
Sommer 1954 in einer Essener Bergarbeitersiedlung: Der elfjährige Matthias „Mattes“ Lubanski wächst ohne Vater auf, der seit Jahren in sowjetischer Kriegsgefangenschaft ist. Für Mattes ist der Essener Fußball-Nationalspieler Helmut Rahn Vorbild und Ersatzvater zugleich. Als „Göttergatte“ schlägt Mattes dem Star-Stürmer vor jedem Spiel den Ball zu – denn nur dann gewinnt Rahn, so der Aberglaube.
Als der Vater Richard überraschend aus der Gefangenschaft nach Hause kehrt, verändert sich alles. Gezeichnet vom Krieg und entfremdet von seiner Familie, begegnet Richard der Begeisterung seines Sohnes mit Strenge und Unverständnis. Während die deutsche Nationalmannschaft unter Sepp Herberger sensationell bis ins WM-Finale nach Bern einzieht, kämpft die Familie Lubanski um ihren Zusammenhalt. Am Ende steht nicht nur ein historischer Sieg auf dem Rasen, sondern auch ein Neuanfang zwischen Vater und Sohn.
Warum ihr den Film sehen müsst
Emotionale Tiefe: Der Film ist weit mehr als ein Sportfilm – er erzählt eindringlich vom Trauma der Nachkriegszeit, von Hoffnung und dem schwierigen Prozess des Wiederzusammenfindens.
Authentische Kulisse: Das Ruhrgebiet der 1950er-Jahre wird mit großer Liebe zum Detail und spürbarer Verbundenheit zur Region zum Leben erweckt.
Gänsehaut-Atmosphäre: Das legendary WM-Finale mit dem unvergessenen Originalkommentar von Herbert Zimmermann lässt auch heute noch niemanden kalt.
Starke Besetzung: Peter Lohmeyer und sein leiblicher Sohn Louis Klamroth überzeugen auf ganzer Linie als Vater und Sohn.
Alle Infos auf einen Blick:
Genre: Drama / Historienfilm (Deutschland, 2003)
Regie: Sönke Wortmann
Laufzeit: ca. 117 Minuten
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